Texte von Neale Donald Walsch


....Ihr könnt nicht nicht meine Nachkommen sein, so sehr ihr euch bemühen mögt - doch ihr könnt vergessen...

.... Doch wenn ihr wüßtet, wer-ihr-seid -, daß ihr die herrlichsten, bemerkenswertesten und glanzvollsten Kreaturen seid, die von Gott je erschaffen wurden -, würdet ihr euch niemals ängstigen....

Wenn du dich dabei ertappst, daß du negative Gedanken hegst - Gedanken, die deine höchste gedankliche Vorstellung von etwas negieren -, dann denk noch einmal!

Ihr müßt zuerst euer Selbst als würdig ansehen, bevor ihr einen anderen als würdig ansehen könnt. Ihr müßt zuerst euer Selbst als gesegnet ansehen, bevor ihr einen anderen als gesegnet ansehen könnt. Ihr müßt zuerst euer Selbst als heilig erkennen, bevor ihr die Heiligkeit im anderen anerkennen könnt.

...,ihr seid euch vielleicht über viele Dinge nicht im klaren, aber eines steht für euch felsenfest: Ihr seid schlecht, und das meiste von dem, was ihr euch sehnlichst wünscht, ist ebenfalls schlecht. Nachdem ihr dieses Urteil über euch gefällt habt, faßtet ihr den Beschluß, daß es eure Aufgabe ist, euch zu bessern.
Das ist in Ordnung. Es ist jedenfalls die gleiche Zielsetzung - nur daß es eine raschere Möglichkeit, eine kürzere Route, einen schnelleren Weg gibt.
Welcher wäre? DIE AKZEPTANZ DESSEN, wer und was ihr im Moment seid - und es zu demonstrieren.

Du hast diese fixe Idee, daß Gott sich immer nur auf eine Weise im Leben zeigt. Das ist eine sehr gefährliche Vorstellung. Sie hindert dich daran, Gott überall zu sehen.

Gewissen Seinszuständen entspringt ein so reiches, ein so erfülltes, ein so großartiges und so lohnendes Leben, daß ihr euch um weltliche Güter und weltlichen Erfolg gar nicht mehr zu sorgen braucht.

Es geht im Leben nicht darum, irgendwohin zu gelangen - es geht darum, daß ihr bemerkt, daß ihr schon dort seid und bereits immer dort war.
Beschließe, daß du das nächste Mal handelst, bevor du denkst

Das ist dasProblem mit der Wahrheit. Die Wahrheit ist unnachgiebig. Sie läßt dich nicht in Ruhe. Sie schleicht sich von allen Seiten an dich heran und zeigt dir, was wirklich ist. Das kann ärgerlich sein.

Sie (die Hölle) ist die Erfahrung des schlimmstmöglichen Resultats eurer gewählten Optionen, Entscheidungen und Schöpfungen. Sie ist die natürliche Konsequenz eines jeden Gedankens, der mich leugnet oder "nein“ sagt zu dem, wer-ihr-seid in Beziehung zu mir.
Sie ist der Schmerz, den ihr durch falsches Denken erleidet.

Anderen mit Liebe zu begegnen heißt also nicht notwendigerweise, daß ihr diesen Menschen gestattet zu tun, was sie wollen.

Es bekümmert mich nicht, was du tust, und das zu hören ist für dich hart. Doch bekümmert es dich denn, was deine Kinder tun, wenn du sie zum Spielen hinausschickst? Ist es für dich von irgendwelcher Bedeutung, ob sie Fangen oder Verstecken oder Ochs am Berg spielen?

Ich kann dir meine Wahrheit nicht verkünden, solange du nicht aufhörst, mir die deine zu verkünden.

Warum weitermachen? Warum sich überhaupt auf einen solchen Weg begeben? Was kann bei einer solchen Reise herausspringen? Wo ist der Anreiz? Was ist der Grund? Der Grund ist lächerlich einfach. ES GIBT NICHTS ANDERES ZU TUN.

Du KANNST DICH nicht einer Sache widersetzen, der du keine Realität beimißt. Wenn du dich einer Sache widersetzt, ist dies ein Akt, mit dem du ihr Leben verleihst. Wenn du dich einer Energie widersetzt, dann weist du ihr einen Platz zu. Und je stärker du dich widersetzt, desto mehr Realität verleihst du ihr - ganz gleich, was es ist, dem du dich widersetzt.

Hört mich überall. Wißt einfach: Wann immer ihr eine Frage habt, habe ich sie bereits beantwortet. Öffnet dann die Augen für eure Welt.

WEIHNACHTEN BIST DU
Ich konnte nicht schlafen letzte Nacht.
Ich war wach zwischen 2 und 6 Uhr, und hatte ein weiteres Gespräch mit Gott.
"Erzähle mir über Weihnachten", sagte ich. "Um was geht es da wirklich? "
Und ich hörte: "Was meinst du mit deiner Frage, um was es da wirklich geht. Ich habe dir schon tausendfach gesagt, um was es geht. "
So sagte ich: "Sag es mir nochmals. Ich denke, ich habe es überhört. "
Und plötzlich war mein Kopf mit einem Weihnachtslied erfüllt, mit einer der fröhlichsten und erhabensten Melodien zur Weihnachtszeit. "Freude sei in der Welt", begann der Song. "Gott der Herr ist gekommen."
Aber ich verstand es nicht. Ich wunderte mich nach wie vor, was freudvoll sein soll am Kommen von Jemandem, der Herr über uns sein soll.
"Gott!" sagte ich, "ich verstehe das nicht!"
Und Gott antwortete "Es stimmt, du verstehst es nicht."
Dann sagte Gott: "Aber immerhin stellst du eine Frage. Und eine gute dazu. Es ist wirklich hart, etwas zu verstehen, wenn du denkst, dass es keine Fragen mehr zu stellen gibt. Dir kann keine Antwort mehr gegeben werden, wenn du denkst, dass du die einzige Antwort, die es gibt, bereits hast."
"Also gut, ich habe die Antwort nicht", gab ich zu. "Wie ist also die Antwort?"
Und Gott sagte: "Die Antwort ist, dass der Herr .... der gekommen ist ... nicht ein Herr über dir, sondern in dir ist."
Diese Worte kamen um 2:57 morgens zu mir, und ich nahm sie mir zu Herzen.
"Dann wäre die Weihnachtszeit nicht nur die Erinnerung an die Geburt eines Kindes," sagte ich. "Wir singen über ein Kind heute Nach?????&t, und ehren seine Ankunft, weil es eine neue ERZÄHLUNG einer großen Wahrheit und ein ehrliches LEBEN dieser Wahrheit in die Welt gebracht hatte. Und dies waren wirklich tröstliche und freudvolle Neuigkeiten.
Aber damit ist Weihnachten gleichzeitig die Geburt des Christusbewusstseins in uns allen."
Und Gott antwortete gütig: "Ja."
Und dann wunderte ich mich, was all diese Lieder, und all die Nachrichten, und all die Gefühle an Weihnachten bedeuten würden, wenn ich diese Wahrheit akzeptieren würde. Wenn ich wirklich verstehen würde, dass die Botschaft der Weihnachtszeit nicht die EINES gesegneten Menschen, sondern die von ALLEN als gesegnete Wesen wäre.
Nicht die eines ANDEREN, sondern die von UNS. Von MIR.
Aber, oh, mein Güte, das klingt so falsch. Ich meine, es klang tatsächlich wie Gotteslästerung. Wie kann es sich bei Weihnachten um mich handeln? Um alle ichbezogenen, selbstherrlichen Gedanken? Es geht doch um das Kommen des Herrn! Es geht doch um das Geschenk der Weisen! Aber mein Herz bestand auf die Frage, was wäre, wenn ich das Geschenk wäre. Und was, wenn der Herr GEKOMMEN IST, um in mir zu sein, und nicht über mir? Ich weiß, dass ich einen Platz für ihn ÜBER mir finden kann, aber kann ich einen Platz finden IN MIR drin?
Und was würde dies für mich bedeuten? Was würde es für mich bedeuten, nicht einfach eine Person zu sein, die gesegnet WURDE, sondern die gesegnet IST? Und wenn ich an DICH auf dieselbe Weise denken würde. Was wäre, wenn ich DICH als gesegnet betrachten würde? Würde ich mit dir anders umgehen?
Ich glaube, ich würde. Ich glaube, ich wäre freundlicher zu dir. Behutsamer mit meinen Worten, sorgsamer?????& in meinen Taten, mitfühlender in meinen Gedanken, ehrlicher in meinen Beziehungen, geduldiger und großzügiger und ... bewusster bezüglich des Wunders, das du bist.
Und wenn ich denken würde, dass ich eine gesegnete Person BIN, würde ich dann anders mit mir selbst umgehen?
Ich denke, ich WÜRDE. Ich denke, ich wäre freundlicher zu mir selbst. Behutsamer mit meinen Worten, sorgsamer in meinen Taten. Ich denke, ich wäre mitfühlender mit mir selbst, geduldiger und großzügiger ... und mir des Wunders, das ICH bin, bewusster.
Aber ist es MÖGLICH, dass wir ALLE gesegnet sind?
Das fragte ich inmitten der Nacht, und die Antwort kam, erstaunlicherweise, ganz einfach: "Ja."
Ahaaa, sinnierte ich ... das ist die Bedeutung von Weihnachten. Das, was das Gesalbte und Heilige in uns allen ist, ist geboren. Lebt in uns allen. IST das, was wir sind. Wir erinnern uns schlicht nicht mehr daran. Und deshalb wurde Weihnachten geschaffen, um uns daran zu erinnern.
Bei Weihnachten, so stellt sich heraus, geht es nicht um eine spezielle Religion, sondern um alle Religionen. Es geht nicht um einen speziellen Menschen, sondern um alle Menschen.
Es geht nicht darum heute Abend, ob du Christin bist oder Muslim, Hindu oder Jude, Baptistin oder Buddhistin. Oder nichts von alledem.
Wenn du dem "Herrn" in dir zur Geburt verhilfst, schenkst du einem Wunder und einer Königin und einer Weisheit und einer Liebe LEBEN, die von dir in die ganze Welt fließen kann. Und diese für immer ändern kann.
Ist nicht dies die Weihnachtsgeschichte?
Und wenn wir diese Geschichte als UNSERE Geschichte LEBEN, sind unsere Leben nicht erneuert, unsere gespaltenen Selbst geeint? In der Tat. Unsere Seelen s?????&ind gerührt, unsere Herzen erfüllt. Und sind WIR es, die ... Freude in die Welt bringen.
Das Geschenk der Weihnacht sind WIR, vollständig Ausdruck verliehen und vollumfänglich verwirklicht. WIR sind es - vollständig gewillt und bereit - bedingungslos zu lieben, beschränkungslos zu geben, grenzenlos zu teilen, ohne Angst zu erschaffen, uns ohne Scham und ohne Verlegenheit zu feiern. WIR sind es, die vergeben ohne zu zögern, die helfen ohne gefragt werden zu müssen, die heran eilen, wenn Engel sich ängstigen zu handeln. In der Tat, um Engeln voranzugehen.
Ah, um Engeln voranzugehen. Das ist der Grund, weshalb wir hier sind. Das ist der Grund, weshalb wir hier auf die Erde gekommen sind. Um etwas anzukündigen.
Horche der Verkündigung, singen die Engel. Die Herrlichkeit dem neugeborenen König!
In diesem Moment können wir dem Königlichen in uns die Geburt schenken. Dem Königlichen, das wir in Gottes Augen SIND.
Weißt du, jemand sagte ... wenn DU DICH selbst sehen würdest, wie GOTT dich sieht, würdest du viel schmunzeln.
Diese Zeit ist eine Zeit um zu Lächeln. Wenn wir es wirklich versuchen, können wir uns beinahe so sehen, wie Gott uns sieht. Wir können es fühlen.
Dieses Gefühl heißt Liebe. Deine Liebe für das Leben, und all jene, die du in diesem Leben liebst. Und Gottes Liebe für dich.
Der Zauber der Weihnachtszeit ist, dass sie uns die Erlaubnis gibt, dieses Gefühl, diese Liebe zu ergreifen und mit allen zu teilen, deren Leben wir berühren.
Mit Freunden, und mit Fremden. Mit jenen, die mit uns einverstanden sind, und mit jenen, die anderer Meinung sind. Mit jenen, die beobachten und handeln wie wir, und mit jenen?????&, die es anders machen.
Wir sind eingeladen, diese Liebe in dieser Zeit zu fühlen, und ihr einen ständigen Platz in unserem Herzen zu geben. Um die Quelle des Friedens auf Erden zu sein, und Wohlwollen gegenüber Männern und Frauen überall.
Wir sind eingeladen, nicht nur als Gesegnete/r in dieser Welt zu sein, sondern als Segnende/r. Nicht nur als der "Herr" der Gattung, sondern in gleicher Weise wie der "Herr". Weil dies ist, was wir sind. Wir sind der "Herr" unseres inneren Königreiches, und darum auch des äußeren. Wenn wir dies verstehen, ändert sich alles. Wir beginnen, die Welt neu zu erfahren. Und wir beginnen, mit ihr auf neue Weise umzugehen.
Dies ist die Einladung an Weihnachten. Sollten wir diese Einladung annehmen, können wir wirklich Freude in die Welt bringen. Und der Himmel und alle Wesen werden singen.